Donnerstag, 27. Januar 2011

Cleverlearn - Englischschule

Nachdem ich in den letzten Tagen in mehreren Hotels ein- und ausgecheckt bin, habe ich nun ein Zimmer im Cleverlearn-Campus.
Heute Morgen bekam ich endlich wieder einmal ein westliches Zmorge sprich Cornflakes mit Milch, Toastbrot mit Butter und Konfi und einen „Kaffee“. Zum Zmittag bekam ich einen Extrateller vom Koch persönlich serviert mit Pouletschenkel, was sonst niemand auf dem Teller hatte??!! Irgendwie mögen mich die Leute hier, obwohl ich nicht unbedingt viel Trinkgeld gebe und auch keine Extrawürste erwarte. Nach dem Zmorge habe ich den Englisch-Einstufungstest gemacht. Dieser war ziemlich einfach und es hat sich ergeben, dass ich am Montag direkt mit dem Businessenglish-Kurs beginnen werde. Die Unterrichtszeiten sind noch nicht fix, weil geprüft werden muss wer mich unterrichten kann??!! Scheinbar ist mein Englisch gar nicht so schlecht für hiesige Verhältnisse. In Singapur wird jedoch ein noch viel höheres Niveau verlangt.
Gestern Abend habe ich die ersten Bekanntschaften gemacht. Knife (oder so) aus den vereinigten Arabischen Emiraten, der in China chinesisch lernt und Kim eine Koreanerin die am Wochenende zurückfliegt. Wir haben ein paar Bier getrunken und Billard gespielt. Für Kim war es wohl das erste Spiel in ihrem Leben und Knife war auch nicht viel besser. Somit habe ich fast alle Kugeln versenkt.
Der Schuldirektor ist aus Manila, sieht aber eher wie ein Araber aus. Bei den Preisverhandlungen waren wir uns nicht immer ganz einig und als ich ihm gesagt habe, dass seine Berechnungen immer auf den höchsten Preisansätzen basieren war er schon ein wenig erstaunt (ich habe erst später erfahren, dass er der Schuldirektor ist). Für die Bezahlung hat er mir vorgeschlagen Cash in Dollar oder Peso mit Gebühren und hohen Wechselkursen etc. Ich habe ihm dann vorgeschlagen, dass ich einfach online eine Banküberweisung machen werde. Daraufhin war er noch viel erstaunter.
Diesen Blog schrieb ich aus der Kantine und da es gerade Mittag war haben sich viele Englischlehrer und-Innen rund um mich versammelt und mich mit Fragen bombardiert. Alle in der Kantine sahen mich an und ich bekam wieder einmal viele Komplimente: Ich sei „handsome“, sehe aus wie ein Prinz oder ein berühmter Schauspieler… und alle möchten mich gerne unterrichten!! Für mich ist eigentlich nur wichtig, dass die Lehrperson mir was beibringen kann. Die Unterrichtszeiten gestalten sich folgendermassen: 4 Lektionen 1zu1 mit einem lokalen Lehrer und 2 Lektionen 1zu8 mit einem native Lehrer. Nun bin ich sehr gespannt wie das wird. Probehalber werde ich die nächste Woche ausprobieren ob sich die nicht ganz günstige Investition lohnen wird.
Cebu City hat mir nicht besonders gut gefallen. Es ist immer anstrengend von A nach B zu gelangen. Viel Verkehr, üble Luft und am Abend nicht ganz ungefährlich für weisse Leute. 
 Somit bin ich nun wieder auf Mactan Island was Cebu City mit zwei Brücken verbindet.
Leider ist das Wetter immer noch windig und es regnet oft. Somit habe ich es noch nicht ins Meer geschafft. Falls es Morgen oder am Sonntag schöner ist, werde ich eine Island-hopping Tour machen (mit einem Boot von Insel zu Insel).
Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich über jede Nachricht von euch! 

Montag, 24. Januar 2011

Cebu – Mactan Island


Nahe dem Flughafen bin ich in ein günstiges Hotel (also das günstigste weit und breit :-) ) eingecheckt. Der Grund für die günstigen Zimmerpreise ist wohl der Baulärm in den Zimmern nebenan. 
Obwohl ich 2009 schon auf den Philippinen war, war es doch wieder ein kleiner Kulturshock: die Strassen sind voll Abfall und stinken, heruntergekommene Häuser, wirrer Verkehr, verwahrloste humpelnde Hunde und hässliche Katzen. Ich mag diese simple life – Kultur trotzdem irgendwie. Dabei merkt man am besten was wir in der Schweiz für ein extrem hoher Lebensstandart geniessen dürfen.
Die meisten Leute schauen mich meist ziemlich verwirrt an, sind aber freundlich und helfen gerne weiter. Bekanntschaften habe ich noch nicht viele gemacht. Lediglich ein Deutscher der in China lebt und sein Geld mit dem Internet verdient. Solche Menschen sollte man eigentlich verachten, denn diese versenden Spam oder nutzen Rechtschreibfehler aus beim Aufrufen von Webseiten.
In den letzten Tagen habe ich mich von dem Flug erholt und anklimatisiert. Leider war es bis jetzt immer bedeckt und es regnete oft. Somit habe ich noch nicht viel erkunden können, lediglich das Inland vom Taxi oder Jeepney aus. Taxifahren ist sehr günstig obwohl es meist nur langsam vorangeht. Jeepney fahren ist noch viel günstiger. 
Hierbei muss man lediglich ein paar Münzen zum Fahrer weiterreichen und ans Dach klopfen sobald man aussteigen möchte.
Heute habe ich mir die CELI-Englischschule angeschaut. Die meisten Schüler sind Koreaner oder Japaner. Der Unterricht wäre vier Stunden 1zu1 und zwei Stunden 1zu4 mit einem native Lehrer (Engländer oder Amerikaner). Klingt eigentlich gut, aber der Preis dafür ist nicht ganz so günstig wie erhofft. Bereits die erste Frage am Frontdesk war wo ich herkomme. Vielleicht sollte ich so wie in Ägypten statt Switzerland Albany oder so sagen. Dann wären die Preise sicher ganz anders. Morgen werde ich mir noch ein paar andere Schulen zum Vergleich anschauen. 

Sonntag, 23. Januar 2011

Flug nach Cebu (Philippinen)


Dieser Post habe ich im Flugzeug verfasst. Da ich mit der Billig-Airline CebuPacific von Singapur nach Cebu flog war die Abfertigung auch dementsprechend „Budget“. Der Changi Airport ist mit der MRT direkt verbunden und somit gut erreichbar. Im Changi Airport hat mich ein kleines Schild darauf hingewiesen, dass ich für den Abflug in den Budget Terminal wechseln müsse. Nach mühsamem Treppensteigen mit meinem Gepäck (über 40kg) hatte ich den Gratisbusterminal gefunden und fuhr zum Budget-Terminal. Das Budget-Terminal war reine Massenabfertigung. Als ich nach einer ruhigen Lounge fragte, hat man mich lediglich freundlich angelächelt. Wenigstens hat mir ein McDonalds-Boy einen Tisch mit Stromanschluss besorgt, um meine grosszügig eingeplante Zeit totzuschlagen. Ein Student aus Honkong ermunterte mich indem er meinte, dass er noch bis um fünf Uhr morgens warten müsse (es war ca. 22.00). Seine Englischkenntnisse waren auch nicht so der Hit. Er meinte ich würde auf die Philippinen gehen um dort als Englischlehrer zu arbeiten hahaha. Eigentlich habe ich ihm erklärt, dass Cebu DAS Englischlernzentrum vom asiatischen Raum sei und ich dort eine gute Schule suche.
Nun zum Flug. Ich bin ja schon öfters mit CebuPacific geflogen, aber dieses Flugzeug sah echt alt aus. Aussen war die Farbe verblasst und innen waren die Sitze schon ziemlich abgehockt. Beim Start hat alles geklappert und gekracht.
Da es leider keinen beruhigenden Rotwein gab, habe ich ein San Miguel – Bier bestellt und den Flug trotzdem genossen. Da die Philippiner jede Gelegenheit zu einem Nickerchen nutzen war ich wohl der einzige der sich auf den Strand und das Meer freute.
Auf die CebuPacific Dancing-Crew habe ich mich vergebens gefreut. Ist leider nur ein (ziemlich erfolgreicher) Marketing Gag. War sogar im Online-Tagi:


 




Donnerstag, 20. Januar 2011

Was ich noch anmerken wollte


Trotz meinem fast schon 2Wöchigen Aufenthalt verstehe ich die Singapurer noch nicht wirklich.
- Sie essen viel und immer Auswärts und meistens Fastfood und man sieht nur ganz wenige Übergewichtige. Wo sind all die Dicken??
- Sie fahren immer die neusten Autos. Ich habe noch kein BMW, der älter als 2 Jahre ist gesehen. Nicht einmal in den abgelegenen Stadtteile. Wo sind all die alten Autos??
- Sie haben immer die neusten Handys, egal ob Schulkind oder Grossmamma. Wer also noch ein neues IPhone oder Blackberry will sollte dies schleunigst kaufen, sonst kaufen die Singapurer alle auf. Wo sind all die Leute mit den älteren Handys (wie ich)??
- Auf allen Werbeplakaten sind westliche Models abgebildet. Haben die keine eigenen Models??
- Es hat so viele Shoppingmalls und alle gehen was kaufen oder schleppen schon ein paar Taschen mit sich rum. Haben die alle begehbare Kleiderschränke??
Falls jemand ein paar Antworten hat, so gebt doch in einem Kommentar bescheid. :-)

Man sagt Singapur sei Asien für Beginner. Heute Nacht geht meine Reise weiter auf die Philippinen (für Fortgeschrittene mit viel Nerven hahaha ).

Singapore Flyer


Ein super Ausblick über den Stadtstaat bietet der Singapore Flyer. Bei schönem Wetter könnte man sogar Indonesien sehen. Leider hat es gestern geregnet und die Aussicht war dementsprechend mittelmässig aber trotzdem super. Der Eintritt hätte mich ca. 25Fr. gekostet. Nun hatte ich einen 1to1 Voucher (2 Eintritte einer bezahlen) das Problem war nur, dass ich alleine unterwegs war. Nun habe ich den nächstbesten Touristen (ein Russe) erklärt, dass er mit mir für den halben Preis reinkommt. Da er aber kein Wort Englisch sprach oder sprechen wollte fühlte er sich wahrscheinlich beleidigt und wendete sich ziemlich unfreundlich von mir ab. Kopfschütteln… Die Russen sind ja nicht die sympathischsten Mitmenschen, aber das war schon zu viel. Daraufhin hab ich ein Holländer-Paar angesprochen, welche mein Angebot freundlich annahmen.

Die Fahrt hat 30min gedauert und war wirklich super.

Couchsurfers


Am Mittwochabend habe ich mich mit kunterbunten Couchsurfern getroffen. Um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen: Couchsurfing ist keine Dating-Plattform. Es geht nur darum Gleichgesinnte (Reisende) kennenzulernen und zusammen was zu unternehmen. Auf jeden Fall waren wir zuerst in einem Club wo es für ca. 15Fr. freie Getränke gab. Somit haben wir am meisten Zeit damit verbracht an der Bar anzustehen um die Gläser aufzufüllen. Später ging es dann weiter im berühmt-berüchtigten Ausgangsviertel Clarke Quay, wo die Drinks deutlich teurer wurden. 
Von links nach rechts: ein Kanadier, Rami (Ägypter aus Kairo), Singaporin, Engländerin, Amerikanerin, Inderin, und Philipp der Franzose. Ein Deutscher war auch noch dabei. Am besten unterhalten habe ich mich mit dem Ägypter (Biertrinkender Christ). Das lag wohl daran, dass er eine ähnliche Ausbildung gemacht hat und gleich alt ist.
Das Taxi zum Hotel konnte ich mit dem Franzosen teilen, welcher in der Nähe in einem Hostel wohnte. Da es neben meinem Hotel ein 24h „Restaurant“ gibt, hab ich noch Reis mit Schweinefleisch und Chickenwings bestellt. Ich bin nicht unbedingt ans „mit Stäbchen essen“ gewöhnt, aber es ist mir wirklich gut gelungen. Da rund um mich nur Einheimische sassen war ich wieder einmal DIE Attraktion weit und breit.